Immer am Rande des Wahnsinns...

 

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selbstmord

seit ein paar tagen schleiche ich um dieses thema herum. ein mitschüler meiner kinder hat sich das leben genommen. im wald erhängt. wie verzweifelt und einsam muss dieser mensch gewesen sein, dass nur noch diese wahl von allen anderen übrig blieb. ein leben, was erst begann, war so schrecklich, das der tod der einzige ausweg war.
 
mit der familie fühle ich so mit. ein suizidales kind zu haben, ist eine situation, die immer an einem zehrt, wo die angst dein ständiger begleiter ist. die spirale im kopf, die was-wäre-wenn-spiele macht. der kloß im hals, der immer dicker wird und die eiskalte hand, die nach dem herzen greift.
 
ein unvorstellbarer schmerz. ein kind durch krankheit oder unfall zu verlieren ist schon die hölle - was mag dann der selbstmord sein. schuldgefühle, wut, trauer - den sinn suchend.
 
die schule wird nichts ändern. mobbing wird weiter unter den tisch gekehrt. eine eiserne front wird da aufgebaut. wo bleibt das gewissen?
 
ein totes kind rührt gerade mal ein paar tage.
4.5.12 12:40
 
Letzte Einträge: fast schon verwaist..


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andrea (7.5.12 22:51)
Oh Gott!!!

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Ich habe Tränen in den Augen und verstehe die Welt nicht mehr.

Warum wachsen Kinder m. E. heute weniger glücklich und zufrieden auf, als zu unserer Zeit?

Machen wir Eltern was falsch? Liegt es an der schnelllebigen Zeit? An facebook, Twitter, Handy und Co?

Ich finde das so furchtbar schrecklich und möchte mich nicht in die Lage der Eltern, aber auch Geschwister und enge Freunde, versetzen wollen.

Wirklich traurig!

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